Kommentar – Tony Hawk gibt mir das, was ich vermisst habe – Gaming

Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 ist ein Remake – und eigentlich nicht viel mehr. Dennoch hat es unseren Redakteur mehr als begeistert. Ein Kommentar.

Ich spiele keine Singleplayer – eigentlich.

Dennoch war Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 Pflicht. Zu sehr habe ich das Spiel als Kind geliebt.

Ich glaube, ich war damals nicht wirklich krass gut. Dennoch habe ich gezockt bis die Daumen schmerzten. Die PlayStation hatte ich nicht einmal selber. Jeden Tag ging es zu meinem Schulfreund – bis seine Mutter uns rausgeschickt hat.

An der frischen Luft wurden dann die Kickflips nachgemacht. Das war das gute Leben.

Inzwischen bin ich fast 20 Jahre älter und hab schon lange keinen Singleplayer länger als 20 Minuten angepackt. Ich bin eher Wettkampf-Gamer, VALORANT und CS:GO sind meine Welt.

Doch mit dem Kauf von THPS 1+2 fiel ich ein altes Muster: Gamepad anschließen und ab auf die Couch. Das mache ich sonst nie. Soundtrack an und zack bin ich wieder acht Jahre alt.

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Abtauchen in eine andere Welt

Das Spiel hat das Rad nicht neu erfunden. Es sieht einfach besser aus, hat kleine nervige Sachen verbessert (der Soundtrack läuft zum Beispiel bei Rundenstart weiter) und ist ansonsten einfach nur ein unrealistischer Skate-Simulator, der Spaß macht.

Dabei hab ich mich ertappt, wie ich einfach so zwei Stunden weggespielt und alles um mich herum vergessen habe. Und das Gleiche passierte einen Tag später nochmal. Und genau das sollen Spiele doch machen!

Vielleicht braucht es bei mir ein wenig Nostalgie, um in den Singleplayer-Tunnel zu kommen. Ich wusste überhaupt nicht, dass ich das vermisst habe.

Andere Spiele verlieren sich vielleicht in krassen Grafikdetails, in zu großen und wenig greifbaren Welten oder in endlosen Features. Die Tony-Hawk-Reihe mit den Spielen nach den “Pro Skater”-Teilen ist ein gutes Beispiel.

Dabei soll ein Spiel doch einfach nur Spaß machen. Vielleicht sollten sich das andere Spielehersteller zu Herzen nehmen.

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